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As-salamu alaikum !

„Dies ist die Homepage der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, der offiziellen Vertretung für die religiösen Belange der hier ansässigen Muslime.
Für Muslime und Menschen anderer Religion oder Weltanschauung: Informationen zur Weltreligion Islam und zum muslimischen Leben in Österreich.
Authentisch, offen, transparent: Impulse für den Dialog und Vernetzung untereinander."

Islam in Österreich aktuell: Links zu Medienberichten

Die Presse am 18.03.09: Wie Fanatiker konstruiert werden Der Standard am 14.02.09: Der Direktor will mich fertig machen orf.at am 15.02.09: Islamische Religionslehrer veröffentlichen Erklärung Der Standard am 14.02.09: Der Direktor will mich fertig machen Salzburger Nachrichten am 14.02.09: Lichterzug nach Schmieraktion auf KZ Mauthausen religion.orf.at am 12.02.09: Unterrichtsverbot für einen muslimischen Religionslehrer religion.orf.at am 11.02.09: Muslimische Organisationen stellen sich hinter IGGiÖ Der Standard am 10.02.09: Glaubenseifer und Toleranz Die Presse am 9.02.09: Schakfeh: "Bis Sommer ist alles unter Dach und Fach"

EU-Wahl 7. Juni: Stimme abgeben!
 

Wahlaufruf
Mehr als 200.000 Muslime in Österreich sind Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Von dieser großen Gruppe innerhalb der muslimischen Gemeinschaft geht in besonderem Maße das Anliegen aus, endlich auch in der breiten Außenwahrnehmung als lebendiger Teil Österreichs verstanden zu werden und damit alte Gastarbeiterklischees zu überwinden. Unter dem Motto „Integration durch Partizipation“ soll die Vereinbarkeit einer Identität als Muslim und Österreicher/Europäer sichtbar werden.

Daher sollte es selbstverständlich sein, bei der am Sonntag, dem 7. Juni stattfindenden Europawahl als muslimische Österreicherin und muslimischer Österreicher vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. Denn die Möglichkeit der Teilhabe an demokratischen Prozessen bildet eine hohe Verantwortung, ja eine Verpflichtung. Schließlich entscheidet jede einzelne Stimme darüber mit, welche Mandatare die Vertretung österreichischer und europäischer Interessen im europäischen Parlament innehaben werden. Wer garantiert sehen möchte, dass sich das europäische Friedensprojekt konstruktiv weiterentwickelt und nicht durch Ängste schürende Populisten gehemmt wird, dem ist die Dringlichkeit die eigene Stimme abzugeben klar. Es gibt eine Möglichkeit, Islamfeindlichkeit, Hetze und das gegeneinander Ausspielen von Bevölkerungsgruppen zurückzuweisen: Wählen gehen!

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Abendland nicht in Faschistenhand!
 

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich begrüßt die klare Positionierung der christlichen Kirchen im Lande gegen den Wahlkampfslogan der FPÖ „Abendland in Christenhand“. Die dahinter stehende Argumentation tragen wir ausdrücklich auch von muslimischer Seite mit: Religion darf nicht missbraucht werden, um Menschen gegeneinander auszuspielen. Als Muslime unterstreichen wir, dass eine zentrale Botschaft des Islam darin liegt, die Vielfalt der Motivationen im Streben nach einer menschlichen und gerechten Welt anzuerkennen. Das pluralistische „Wetteifern in guten Werken“ steht dabei für ein Konzept von Frieden und Verständigung.

Die andauernde Unterstellung, Muslime würden gleichsam wie „im Auftrag der Religion“ bereits mit ihrer Sichtbarkeit im öffentlichen Leben an einer Art „Unterwanderung Österreichs“ oder gar einer „Machtübernahme“ arbeiten, ist höchst gefährlich für den gesellschaftlichen und religiösen Frieden im Land. Darüber hinaus sind derartige Phantastereien aus islamisch theologischer Sicht kompletter Schwachsinn. Mit dem penetrant verwendeten Begriff „Islamisierung“ sollen Ängste hervorgerufen werden, die dann als moralische Rechtfertigung dienen, Muslime ungleich zu behandeln, zu diskriminieren und zu schikanieren. Zur menschenverachtenden Strategie scheint auch zu gehören, mit den durch Vorgängerplakate geschürten anti-islamischen Ressentiments zu verdecken, dass der jüngste Slogan nicht nur islamfeindlich, sondern auch antisemitisch ist, ja generell alle Menschen nicht-christlichen Bekenntnisses krass ausgrenzt und stigmatisiert.

Umso wichtiger ist die entschiedene Zurückweisung durch den Ökumenischen Rat der Kirchen, wobei zu wünschen ist, dass sich dieser eine breite gesellschaftspolitische Debatte anschließt. Die Meinung, zu Aggression provozierenden Plakaten zu schweigen, um den Hetzern nicht noch mehr Publicity zu geben, kann gefährlich werden. Denn nicht zuletzt in einer Häufung der Islamischen Glaubensgemeinschaft gemeldeten Übergriffe gegen Muslime sehen wir, wie ernst die Lage ist. Innerhalb kürzester Zeit wurde ein kopftuchtragendes Mädchen in der Donaustadt von zwei jugendlichen Schlägern verprügelt, einer Frau ihr Kopftuch auf offener Straße heruntergezogen und ihr Haar mit einem Getränk überschüttet und eine Muslimin auf einem Bahnsteig bespuckt und grob beschimpft.

Gerade vor dem Gedenktag der Kapitulation des Hitler-Regimes sollte es Konsens sein: „Abendland nicht in Faschistenhand!“
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Wir sind die Islamische Glaubensgemeinschaft!
 

Als Reaktion auf die Diskussion um den Repräsentationsanspruch der Islamischen Glaubensgemeinschaft meldeten sich in einer gemeinsamen Sitzung die Obleute der muslimischen Verbände und Vereine zu Wort.

Wir sind die Islamische Glaubensgemeinschaft!

Erklärung der muslimischen Dachverbände, Organisationen und Moscheegemeinden

Die unterzeichnenden muslimischen Organisationen und Moscheegemeinden sehen mit Besorgnis Tendenzen, die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich als gemeinsames offizielles Vertretungsorgan der Muslime in Österreich in Frage zu stellen. Wir erklären daher, dass wir keinen Keil zwischen uns treiben lassen. Zu einem authentischen und lebhaften innermuslimischen Diskurs gehört es selbstverständlich dazu, in Einzelfragen auch einmal verschiedene Auffassungen oder Lösungsmodelle zu entwickeln. In unserer ganzen Bandbreite bilden wir allerdings die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich. Wir sehen uns als Vereine der Islamischen Glaubensgemeinschaft, die alle gemeinsam die Linie mittragen und verfolgen, die Vereinbarkeit einer Identität als Muslime und Österreicher zu unterstreichen und damit Muslime als Teil der österreichischen Gesellschaft bewusst zu machen.

Wien, am 9. Februar 2009


Islamische Föderation in Wien
45 Moscheen

Union Islamischer Kulturzentren in Österreich
45 Moscheen

Islamischer Koordinationsrat
45 angeschlossene Vereine und Moscheen

Österreichisch-Türkische Föderation in Wien
30 Moscheen

Dachverband Bosnisch Islamischer Vereine in Österreich
22 Moscheen

Union albanischer Muslime in Österreich
12 Moscheen

Islamische Vereinigung AhlulBayt, Dachverband für schiitische Vereine
7 Moscheen

Liga Kultur
5 Moscheen, bzw. Einrichtungen

Gesellschaft für Zusammenkunft der Kulturen, Schura Moschee

Türkisch- Österreichischer Kulturverein

Ar-Rasheed, Nigerianisch-Islamischer Verein

Ibn Taimia Moschee

As-Salam Moschee

Muslimische Jugend Österreich MJÖ
6 Landes- 1 Bundesorganisation

Muslimische Pfadfinder Österreich MPÖ
1 Bundesorganisation

Junge Musliminnen Österreich JMÖ
1 Bundesorganisation

Ägyptischer Klub

Islamischer Kulturverein

ATAM, Zentrum für türkische und österreichische Akademiker

Völkerverständigungsverein

Wonder Verein

Verein für arabische und islamische Kultur und Geschichte

Abu Hanifa Institut

Muslimische Kinder- und Jugendfreunde in Österreich

Irakhilfswerk

Zentrum der islamischen Forschung, Dokumentation und Bildung

Verein von Immigranten Tunesiens in Österreich

Bündnis Mosaik

Muslimischer Lehrerverein Wien, NÖ und Burgenland

Muslimischer Lehrerverein, Oberösterreich

Muslimischer Akademikerbund

Hania-Verein für Frauen und Kinder

Österreichisch-Arabische Ärzte- und Apothekervereinigung

SOLMIT, Islamisches Gymnasium Wien

Forum muslimischer Frauen

Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen

Bangladisch Baytull Mukkarram

Bangladisch Majidul Fallah

Islamisches Forum der österreichischen Muslime

Verein der Erleuchtung Nur
2 Moscheen

Bait ul Muhtadin

Internationales Schulzentrum Muhammad Assad

Islamologisches Institut e.V.

Fünfhaus Jugend Verein - Bilali Habes Moschee

Mevlana Verein




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